Inbetriebnahme und Nutzung
Damit Du am Spieltag schnell startklar bist, findest Du hier den kompakten Ablauf von der Vorbereitung bis zum Einsatz. Grundlage ist eine feste Verknüpfung zwischen Tisch (Tischnummer) und Scoreboard. Sobald diese Zuordnung einmal korrekt gesetzt ist, kann nuScore die Scoreboards im Punktspielbetrieb automatisch erkennen und verwenden. Für Turniere mit der MKTT Turnier Management Software ist der Ablauf nahezu identisch – Du wechselst lediglich den Spielmodus auf „Turnier“ und hinterlegst zusätzlich die Turniernummer.
Diese Anleitung beschreibt Dir den Ablauf von der Grundkonfiguration bis zur Nutzung im Punktspiel- und Turnierbetrieb. Wenn Du einzelne Schritte zunächst gefahrlos ausprobieren möchtest, helfen Dir die folgenden Seiten:
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Demosystem zum Ausprobieren: https://scorix.app/demo/
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Hintergrundinfos zu Displays und unterstützten Eingabegeräten: https://scorix.app/displays/
- Technische Inbetriebnahme (ELC Android Touchscreen): https://scorix.app/inbetriebnahme/
Split- und Kombi-Modus: welcher Aufbau ist der richtige?
SCORIX kann in zwei typischen Betriebsarten genutzt werden. Beide führen zum gleichen Ergebnis, unterscheiden sich aber darin, wie Eingabe und Anzeige realisiert werden.
Im Split-Modus verwendest Du ein einziges Smartphone oder Tablet. Die Bedienung (also das Zählen und Steuern) findet auf dem Gerät selbst statt. Gleichzeitig wird die Scoreboard-Ansicht per HDMI auf ein externes Display ausgegeben. Voraussetzung ist, dass das eingesetzte Gerät eine echte externe Videoausgabe unterstützt – typischerweise über USB-C mit DisplayPort Alt Mode oder über einen Lightning-zu-HDMI-Adapter. Wenn das Gerät diese Funktion nicht unterstützt, kann der Split-Modus nicht genutzt werden.
Im Kombi-Modus arbeiten zwei Geräte zusammen. Ein Gerät ist das Eingabegerät (Smartphone oder Tablet), auf dem Du den Spielstand bedienst. Ein zweites Gerät dient ausschließlich der Darstellung. Typischerweise wird dafür ein Android-Touchscreen genutzt, der zur Spielzeit am Tisch aufgebaut wird. Beide Geräte sind über WLAN beziehungsweise Internet verbunden und synchronisieren den Spielstand in Echtzeit. Der Kombi-Modus ist vor allem dann praktisch, wenn Du für die Anzeige ein separates Gerät nutzen möchtest oder wenn Dein Eingabegerät keine HDMI-Ausgabe unterstützt.
Wichtig: Unabhängig davon, ob Du Split oder Kombi nutzt, ist der entscheidende Punkt immer die gleiche sorgfältige Grundkonfiguration. Genau diese Konfiguration sorgt später dafür, dass nuScore und die Turnier Management Software das Scoreboard automatisch dem richtigen Tisch bzw. Turnier zuordnen können.
Grundkonfiguration: einmal korrekt setzen, danach passt es im Alltag
Nach dem Start von SCORIX auf dem Anzeigegerät findest Du die Konfiguration über „Daten ändern“. In dieser Maske trägst Du die Basisdaten ein, die SCORIX benötigt, um Einsatzort und Tisch eindeutig zu identifizieren.
Zuerst wählst Du den Verband aus. Danach hinterlegst Du die Vereinsnummer und den Vereinsnamen. Je nach System und Umsetzung kann der Vereinsname bereits passend vorbelegt sein oder anhand der Nummer übernommen werden; maßgeblich ist, dass die Daten insgesamt korrekt sind. Anschließend stellst Du die Tischnummer ein. Diese Tischnummer ist in der Praxis der wichtigste Schlüssel für den späteren Ablauf: Sie sorgt dafür, dass nuScore das Scoreboard dem richtigen Tisch zuordnen und es im Punktspielbetrieb automatisch erkennen kann.
Optional kannst Du – je nach Einsatz und Layout – zusätzlich ein Ausrüster-Logo und/oder weitere Werbeeinblendungen auswählen. Diese Angaben beeinflussen typischerweise die Darstellung auf dem Scoreboard, sind aber für die reine technische Erkennung im Punktspielbetrieb nicht zwingend erforderlich.
Wenn alle Daten passen, speicherst Du die Konfiguration über „Speichern“. Ab diesem Zeitpunkt ist das Gerät bzw. das Scoreboard grundsätzlich einsatzbereit. Im Alltag musst Du diese Angaben nur dann wieder aktualisieren, wenn sich etwas ändert (z. B. anderer Verein/Tisch oder andere Promotion-Grafiken) oder wenn Du in den Turniermodus wechseln möchtest.
Start am Tisch: so läuft es je nach Modus
Wenn Du den Split-Modus nutzt, stellst Du zuerst die HDMI-Verbindung her. Das heißt: Adapter/Kabel anschließen und das externe Display einschalten bzw. auf den richtigen HDMI-Eingang stellen. Danach startest Du SCORIX auf Deinem Smartphone/Tablet. Die Bedienoberfläche bleibt auf dem Gerät, während die Scoreboard-Ansicht auf dem externen Display angezeigt wird. Du bedienst also wie gewohnt auf dem Handy/Tablet, aber Zuschauer und Spieler sehen den Spielstand groß auf dem Anzeigegerät.
Wenn Du den Kombi-Modus nutzt, stellst Du sicher, dass sowohl Eingabegerät als auch Anzeigegerät online sind (WLAN/Internet). Auf dem Anzeigegerät wird die Scoreboard-Ansicht gestartet. Anschließend koppelst Du Eingabegerät und Anzeigegerät, indem Du mit der Kamera des Eingabegeräts den auf dem Display angezeigten QR-Code scannst. Damit ist eindeutig festgelegt, welches Gerät dieses Scoreboard steuern darf und nur dieses Gerät kann die Eingabe übernehmen. Danach erfasst Du das Spiel ganz normal auf dem Eingabegerät, während das Anzeigegerät die Scoreboard-Ansicht darstellt. Beide Seiten synchronisieren den Spielstand in Echtzeit, ganz ohne HDMI-Kabel.
Punktspielbetrieb: automatische Erkennung in nuScore
Damit die Scoreboards in nuScore in der Auswahlliste (Dropdown) angeboten werden, musst Du in nuScore unter „Allgemein“ (ganz unten) bei Ergebniserfassung die Option „Scorix-Zählgeräte“ auswählen.
Für den Punktspielbetrieb ist anschließend entscheidend, dass in SCORIX „Art des Spiels“ auf „Punktspiel“ steht, dass Verband/Verein sowie Tischnummer korrekt gesetzt sind und dass Smartphone/Tablet sowie ggf. das Anzeigegerät mit dem Internet verbunden sind (WLAN/Internet). Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Scoreboards im Punktspielbetrieb automatisch in nuScore erkannt und können dort direkt genutzt werden.
Damit ist das System vorbereitet. Pro Spiel wählst Du das passende Scorix-Zählgerät im Dropdown aus.
Turnierbetrieb: automatische Erkennung in MKTT (TMS)
Für Turniere ist der Ablauf nahezu identisch. In der Turnier Management Software musst Du dafür zunächst in den Einstellungen die Scoreboard-Anbindung aktivieren (Haken setzen) und, falls vorgesehen, das dazugehörige Passwort eintragen.
Du nutzt anschließend weiterhin dieselbe Konfigurationsmaske in SCORIX, wechselst aber bei „Art des Spiels“ von „Punktspiel“ auf „Turnier“. Zusätzlich gibst Du die Turniernummer ein und speicherst. Damit ist das Scoreboard dem Turnierkontext zugeordnet und kann im Turnierbetrieb genutzt werden. Sobald Du in der Turnier Management Software ein Spiel per Drag-and-drop mit der Maus auf den entsprechenden Tisch ziehst, werden alle relevanten Spielinformationen automatisch an das zugehörige Scoreboard übertragen.
Ausblick: In einer späteren Version kann die Turniernummer voraussichtlich nicht nur manuell eingegeben werden, sondern auch bequem aus einer Liste verfügbarer Turniere ausgewählt werden.
Wenn etwas nicht klappt: typische Ursachen und schnelle Prüfung
Wenn ein Scoreboard in nuScore nicht wie erwartet auftaucht, liegt es in der Praxis meist an einer der folgenden Ursachen: Die Tischnummer stimmt nicht (z. B. Tisch 3 am Gerät, aber Tisch 2 in der Halle), „Art des Spiels“ ist nicht auf „Punktspiel“ gesetzt, Verband/Vereinsdaten sind falsch bzw. unvollständig oder eines der beteiligten Geräte ist nicht online (WLAN/Internet). Prüfe in diesem Fall zuerst die Konfiguration über „Daten ändern“, stelle sicher, dass eine Internetverbindung besteht, und speichere die Daten erneut, falls Du etwas korrigieren musst.
Wenn im Split-Modus kein Bild am externen Display erscheint, liegt es häufig an fehlender Unterstützung für externe Videoausgabe auf dem Smartphone/Tablet oder an Adapter/Kabel/HDMI-Eingang. Stelle sicher, dass Dein Gerät tatsächlich DisplayPort Alt Mode (USB-C) bzw. Lightning-HDMI unterstützt, und teste ggf. einen anderen HDMI-Eingang oder ein anderes Kabel.